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Pflege kann Vielfalt: Frankfurt setzt Zeichen für queersensible Pflege

Die Innere Mission Frankfurt und das BiZeP setzen beim CSD 2026 ein Zeichen für queersensible Pflege. So wird Vielfalt in Frankfurt zur gelebten Realität.

Redaktion
·
11. Juli 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 6 Stunden

Ein Zeichen beim CSD Frankfurt 2026

Pflege ist Begegnung – und Begegnung gelingt nur dann wirklich, wenn Menschen in ihrer ganzen Unterschiedlichkeit gesehen und respektiert werden. Genau mit dieser Haltung gehen die Innere Mission Frankfurt und das Bildungszentrum für Pflege (BiZeP) im Hufeland-Haus beim CSD Frankfurt 2026 an den Start. Gemeinsam setzen sie ein deutliches Zeichen für mehr Queersensibilität im Gesundheits- und Sozialwesen – und das mitten in unserer Stadt!

Die Realität: Diskriminierung im Pflegesystem

Klingt selbstverständlich, ist es aber leider noch lange nicht. LGBTIQ+-Personen erleben im Gesundheitssystem noch immer Diskriminierung oder stoßen auf fehlendes Wissen über ihre spezifischen Bedürfnisse. Besonders ältere queere Menschen berichten davon, dass sie im Pflegefall Angst haben, ihre Identität verbergen zu müssen. Das ist eine Realität, die wir so nicht stehen lassen können – und die Innere Mission Frankfurt sowie das BiZeP tun genau das: Sie handeln.

Was queersensible Pflege bedeutet

Queersensible Pflege bedeutet nicht weniger als professionelle Pflege. Es geht darum, dass Pflegekräfte die Lebenswirklichkeiten von LGBTIQ+-Menschen kennen, respektieren und in ihrem Arbeitsalltag aktiv berücksichtigen. Das BiZeP im Hufeland-Haus setzt hier in der Ausbildung an und vermittelt angehenden Pflegefachkräften genau diese Haltung – damit diskriminierungsfreie Pflege in Frankfurt zur Selbstverständlichkeit wird.

Frankfurt lebt Vielfalt – auch in der Pflege

Die Beteiligung am CSD Frankfurt 2026 ist mehr als ein symbolischer Akt. Sie zeigt: Hier in unserer Stadt gibt es Einrichtungen, die Vielfalt nicht nur als Schlagwort nutzen, sondern sie aktiv in ihre Arbeit integrieren. Clarissa Graz, theologische Vorständin der Innere Mission Frankfurt, steht hinter dieser Haltung – und macht deutlich, dass Menschenwürde und Respekt keine Ausnahmen kennen.

Das ist der Sound der Weltstadt Frankfurt: offen, bunt, engagiert. Und es ist schön zu sehen, dass dieser Spirit auch im Pflegebereich ankommt. Denn jeder Mensch – egal wer er ist, wen er liebt oder wie er sich identifiziert – verdient eine Pflege, die ihn wirklich sieht.

Quellen


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