
Die „Frau mit dem Schild
Sie läuft seit vier Jahren durch Frankfurt – ohne Namen, aber mit einer klaren Botschaft. Die „Frau mit dem Schild“ ist in der Stadt kein unbekanntes Gesicht mehr. Und jetzt lädt sie alle Frankfurterinnen und Frankfurter zu einem besonderen Termin ein: Am Sonntag, 9. August, geht es ab 16 Uhr auf dem Römerberg ums Klima!
Das Motto der Veranstaltung: „Klimakrise – warum und wie die Aufgabe lösen?“ Klingt groß? Ist groß. Aber genau darum geht es der Frau hinter dem Schild. „Es ist unerklärbar, dass wir 2026 haben und die Welt ist, wie sie ist“, sagt sie. Und wenn man bei 35 Grad im Schatten durch Sachsenhausen läuft, versteht man, was sie meint.
Die „Frau mit dem Schild“ ist bei dieser Aktion nicht allein. Gleich mehrere Initiativen stehen an ihrer Seite:
Ab 16 Uhr warten Infostände rund um Klimawandel und Klimaschutz auf euch. Um 17.30 Uhr hält die „Frau mit dem Schild“ dann ihre Ansprache – freundlich, sachlich und klar in den Inhalten, wie sie selbst sagt.
Der Weg zur Klimaaktivistin war für sie kein gerader. „Meine eigene Verantwortung ist mir erst vor einigen Jahren richtig bewusst geworden“, erzählt sie. Seitdem hat sich ihr Leben grundlegend verändert: Sie hat viel gelesen, ist Nachhaltigkeitspraktikerin bei der Polytechnischen Gesellschaft geworden und arbeitet als Klimalotsin des Gesundheitsamts. Dazu kommt ein Master-Abschluss in Change-Management – also genau das, was es braucht, um Gesellschaft und Unternehmen in Bewegung zu bringen.
Ihr Schild trägt Botschaften wie „Frankfurt klimaneutral 2035″ und „Ich bin dabei! Sie auch?“ – ein Aufruf, der mehr ist als ein Slogan. Denn sie hat auch eine Petition gestartet: Unter innn.it/fuer-klimaschutz-in-frankfurt fordert sie das Festhalten am Ziel der Klimaneutralität bis 2035 sowie schnelle und effektive Schritte dorthin.
Die Botschaft ist deutlich: Es geht nicht nur um die Stadt, sondern um alle. „Es müssen alle mitmachen“, sagt die „Frau mit dem Schild“. Als Miteigentümerin eines Energieversorgungsunternehmens wie der Mainova sieht sie Frankfurt in einer besonderen Verantwortung. Das sei der größte Hebel, den die Stadt habe.
Und die aktuelle Hitzewelle gibt ihr recht – Schulen und Pflegeeinrichtungen leiden besonders unter den extremen Temperaturen. „Der globalen Erwärmung ist egal, welche Gründe uns daran hindern“, sagt sie. Klar und direkt: Jeder Tankvorgang, jede Fleischmahlzeit trägt zur Erwärmung bei. Ihre Lösung klingt simpel: „Kohle, Öl, Gas und tierische Lebensmittel weglassen. Wenn wir diese Diät strikt einhalten, ist schon viel gewonnen.“
Der Römerberg-Termin soll erst der Anfang sein. Klein, respektvoll, empathisch – aber mit klaren Inhalten. Und die Hoffnung der Frau dahinter? „Ich wünsche mir, dass noch ganz viel passiert.“ Ihr Antrieb: „Ich glaube an das Gute im Menschen – dass wir das positive Ziel haben, in einer besseren Welt zu leben.“
Also, Frankfurt: Kommt vorbei, informiert euch und macht mit! Der Sound der Weltstadt kann auch der Sound des Wandels sein. Jetzt reinhören – und vor allem: hingehen!






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