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Kein Ort für Hass: Rüsselsheim und Kreis Groß-Gerau starten Präventionskampagne

Rüsselsheim und der Kreis Groß-Gerau starten die Kampagne „Kein Ort für Hass

Redaktion
·
15. Juli 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 26 Minuten

Hakenkreuze und Parolen – Rüsselsheim kämpft zurück

Was seit Ende April in Rüsselsheim passiert, macht wütend: Aufgesprühte Hakenkreuze und rechtsextreme Parolen tauchen an Fußgängerbrücken, Unterführungen, Stromverteilerhäuschen und Gehwegen auf. Die Polizei spricht von sogenannten „Farbschmiereien“ – doch hinter diesem harmlosen Begriff steckt etwas, das alles andere als harmlos ist: das öffentliche Zurschaustellen eines verbotenen NS-Symbols.

Die Meldungen häufen sich – und die Reaktion darauf ist klar und deutlich: Hier wird nicht weggeschaut!

Gemeinsam gegen rechtsextreme Aktionen

Die Stadt Rüsselsheim und der Kreis Groß-Gerau setzen jetzt ein starkes Zeichen. Gemeinsam starten sie die Präventionskampagne „Kein Ort für Hass“. Das Ziel ist eindeutig: Die Region soll zeigen, dass rechtsextreme Aktionen hier keinen Platz haben – nicht an Brücken, nicht an Wänden, nirgendwo.

Die Kampagne ist ein klares Signal der Solidarität und des Zusammenhalts. Denn genau das ist es, was zählt: Wenn Hass sichtbar gemacht wird, muss die Antwort der Gemeinschaft noch sichtbarer sein.

Staatsschutz ermittelt

Parallel zur Kampagne läuft die Strafverfolgung: Der Staatsschutz der Polizei fahndet nach den mutmaßlich rechtsextremen Sprayern, die seit Ende April in Rüsselsheim ihr Unwesen treiben. Die Ermittlungen laufen – und das ist gut so.

Das Aufsprühen von Hakenkreuzen ist in Deutschland verboten und wird strafrechtlich verfolgt. Wer solche Symbole verwendet, muss mit ernsthaften Konsequenzen rechnen.

Hass hat hier keinen Platz – und das gilt für uns alle

Was in Rüsselsheim und im Kreis Groß-Gerau passiert, geht uns alle an. Rechtsextreme Aktionen im öffentlichen Raum sind ein Angriff auf das Miteinander – auf unsere Städte, unsere Nachbarschaften, unsere Gemeinschaft. Die Kampagne „Kein Ort für Hass“ zeigt: Die Menschen hier lassen das nicht einfach so stehen.

Zivilcourage, Aufmerksamkeit und das klare Bekenntnis gegen Rechtsextremismus – das sind die Antworten, die zählen. Gut, dass Stadt und Kreis hier gemeinsam vorangehen und ein Zeichen setzen, das alle sehen können.

Bleibt wachsam, bleibt laut – denn der Sound dieser Region ist einer des Zusammenhalts, nicht des Hasses!

Quellen


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