Am 20. September wird Nieder-Rosbach zum Hofflohmarkt: Über 60 Haushalte machen mit – Anmeldung ist kostenlos und noch möglich!
Zwei Freundinnen, eine zündende Idee und jede Menge volle Keller: Christina Reimer und Alexandra Beyer aus Nieder-Rosbach haben etwas auf die Beine gestellt, das die ganze Nachbarschaft begeistert. Am 20. September verwandelt sich ihr Ortsteil in einen riesigen Hofflohmarkt – und die Resonanz ist überwältigend. Über 60 Haushalte haben sich bereits angemeldet. Das ist dreimal so viele, wie die beiden Organisatorinnen ursprünglich geplant hatten!
Der Anstoß war denkbar simpel: Keller, Dachböden und Kleiderschränke quellen über – und das bei vielen Nieder-Rosbachern gleichzeitig. „Vieles ist zu schade, um es wegzuwerfen. Einiges war auch einst richtig teuer. Anderes ist einfach zu groß, um es auf Online-Plattformen zu inserieren und dann zu verschicken“, erklärt Christina Reimer. Die Lösung? Einfach vor der eigenen Haustür verkaufen – und die Nachbarn gleich dazu einladen. Ein Flyer mit allen Infos zur Anmeldung wurde in sämtliche Nieder-Rosbacher Briefkästen verteilt, und der Rest ist – wie man so sagt – Geschichte.
Grundsätzlich gilt: Alle Nieder-Rosbacher Haushalte sind herzlich willkommen! Als Grenze orientieren sich die Organisatorinnen an der Bundesstraße, die Nieder- und Ober-Rosbach teilt. Wer im Wohngebiet Feldpreul wohnt – das offiziell zu Ober-Rosbach gehört – darf ebenfalls gern mitmachen. Und noch mehr: Freunde und Verwandte können eingeladen werden, ihre Schätze einfach mit in den Hof zu bringen. Je bunter und lebendiger, desto besser!
Damit Besucher die Standorte schnell finden, trägt Christina Reimer alle Teilnehmer in eine interaktive Karte ein. So lässt sich der Flohmarktbummel bequem planen. Wer seine Einfahrt zusätzlich mit ein paar Luftballons kennzeichnet, macht es Spontan-Besuchern noch leichter – und sorgt für ein fröhliches Straßenbild.
Der Hofflohmarkt soll aber nicht nur Platz für Gebrauchtes schaffen. Reimer und Beyer liegt vor allem das Miteinander am Herzen: „Wir haben in unserer Straße so eine tolle Gemeinschaft. Wir nutzen diese Gelegenheit, uns zu sehen und uns auszutauschen. Vielleicht backt jemand Muffins, oder wir werfen den Grill an.“ Es geht darum, die eigene Straße besser kennenzulernen und etwas Schönes für den Ortsteil zu schaffen.
Wer nach dem Stöbern eine Pause braucht, hat außerdem Glück: Am selben Tag feiert der Obst- und Gartenbauverein an der Wasserburg sein Apfelfest. Wem die Füße wehtun, kann dort einkehren, etwas essen und trinken – eine echte Win-Win-Situation!
Obwohl auf dem Flyer der 31. August als Anmeldeschluss stand, können sich Interessierte noch bis kurz vor dem Event anmelden. Dieser Termin war nur gesetzt, um zu prüfen, ob genug Haushalte mitmachen – und das Ergebnis hat alle Erwartungen gesprengt. Die Teilnahme ist vollkommen kostenlos. Wer dabei sein möchte, schreibt einfach eine E-Mail an nieder-rosbach@web.de.
Nur eine Sache könnten Reimer und Beyer nicht kontrollieren: das Wetter. „Bei miesestem Wetter findet der Hofflohmarkt natürlich nicht statt“, geben die beiden zu bedenken. Aber echte Schnäppchenjäger lassen sich von ein paar Wolken sicher nicht aufhalten – oder?






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