Am 11. August wird der Hessenpark in Neu-Anspach zum Open-Air-Kino und zeigt „Bärenjagen
Das gab es noch nie – und genau das macht es so besonders: Am 11. August verwandelt sich der Marktplatz des Freilichtmuseums Hessenpark in Neu-Anspach für einen Abend in ein echtes Open-Air-Kino. Und was läuft auf der Leinwand? Genau der Film, der an diesem Ort entstanden ist: „Bärenjagen“ von Regisseur Peter Meister. Eine exklusive Sommer-Preview für Hessen – mitten zwischen Fachwerk und Geschichte. Klingt nach dem perfekten Sommerabend, oder?
Wer schon mal durch den Hessenpark geschlendert ist, weiß: Die historische Fachwerkkulisse ist wie gemacht für Filmproduktionen. Kein Wunder, dass das Freilichtmuseum bei Produktionen heiß begehrt ist. Im Mai und Juni 2025 wurde hier – damals noch unter dem Arbeitstitel „Der letzte Bär“ – ein großer Teil von „Bärenjagen“ gedreht, zusätzlich an Schauplätzen in Bad Homburg und dem Rhein-Main-Gebiet um Frankfurt.
Bevor der Film auf die große Leinwand kommt, kehrt er nun an seinen Entstehungsort zurück. Doppelt besonders: Zum ersten Mal überhaupt wird der Marktplatz des Hessenparks zur Freiluft-Kinoleinwand. Das Event findet im Rahmen des Kinosommers Hessen statt – eine Kooperation des Film- und Kinobüros Hessen, des Freilichtmuseums Hessenpark und des Kinos Neu-Anspach.
Der Film entführt euch ins Jahr 1834 – eine Zeit voller Hungersnöte, Kriminalität und Widerstand gegen die Obrigkeit im historischen Großherzogtum Hessen. Der Drucker Heinrich, gespielt von David Scheid, verliebt sich in Minna (Aenne Schwarz), die Ehefrau seines Bruders Gustav (Christopher Schärf). Die beiden wollen der Armut entfliehen und in den USA neu anfangen – doch das Geld fehlt. Als die Gendarmerie einen mysteriösen Mordfall dem letzten deutschen Bären anlastet und ein Kopfgeld auslobt, sehen Heinrich und Minna ihre Chance.
Das Ergebnis ist laut Filmstarts eine rabenschwarze Historien-Tragikomödie – ein „deutscher Whodunit-Western“, der stark von seinem hessischen Lokalkolorit lebt und kluge Bezüge zu Themen wie Manipulation und der Lenkung der Massen zieht. Bewertet wird der Film mit 3,5 von 5 Sternen. Ein kleiner Kritikpunkt: Der Mittelteil wirke manchmal etwas unentschlossen – dafür wartet ein „herrlich abgedrehtes, fast ins Groteske abdriftendes Finale“. Klingt nach einem Abend, der in Erinnerung bleibt!
In den Hauptrollen sind neben David Scheid und Aenne Schwarz auch Pheline Roggan, Bernhard Schütz, Christopher Schärf, Hannes Linder und Maximilian Brauer zu sehen. Und dann ist da noch Wolfram Koch – dem Frankfurter Tatort-Publikum als ehemaliger Ermittler Paul Brix bekannt. Produziert wird der Film von Jan Krüger und Port au Prince Pictures in Zusammenarbeit mit dem ZDF/Das kleine Fernsehspiel, gefördert von Hessen Film & Medien und dem Deutschen Filmförderfonds (DFFF). In die deutschen Kinos soll „Bärenjagen“ Anfang 2027 kommen.
Dieser Abend ist wirklich einmalig – und Plätze dürften schnell rar werden. Eine unverbindliche Reservierung ist über das Onlineformular des Hessenparks möglich. Schaut rein, sichert euren Platz und erlebt einen Film dort, wo er lebendig wurde. Das ist der Sound der Weltstadt – und ihrer Region!






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