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Fettexplosion, Drohnen & Nachwuchs: Feuerwehr Offenthal feiert 140 Jahre!

Die Freiwillige Feuerwehr Offenthal feiert 140 Jahre mit Fettexplosion, Drohnen und Familienprogramm – und sucht neue Mitglieder für die Einsatzabteilung.

Redaktion
·
1. September 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 2 Wochen

140 Jahre Freiwillige Feuerwehr Offenthal – und die feiern das richtig!

Was für ein Wochenende in Offenthal! Die Freiwillige Feuerwehr hat ihr 140-jähriges Bestehen mit einem großen Tag der Feuerwehr gefeiert – und dabei nicht nur gezeigt, was in ihnen steckt, sondern auch ordentlich für Stimmung gesorgt. Ob spektakuläre Fettexplosion, Drohnenvorführung oder Familienunterhaltung: Hier war für jeden was dabei.

Feuer, Musik und jede Menge Gemeinschaft

Schon die Rocknacht am Samstagabend mit der Band Gimme Three Steps war ein voller Erfolg. Wehrführer Maik Sommerlad schwärmt von der tollen Stimmung. Und am Sonntagmorgen ging das Programm direkt weiter: Der Musikverein Offenthal spielte zum Frühschoppen auf, während die Einsatzabteilung ihre Fahrzeuge vor dem Feuerwehrhaus präsentierte.

Eines der echten Highlights des Tages war die Fettexplosion – die immer wieder für erstaunte Gesichter sorgt. „Wir wollen zeigen, auf was bei einem Küchenbrand geachtet werden muss“, erklärt Sommerlad. Die wichtigste Botschaft dabei: Niemals Wasser auf brennendes Fett gießen! Das kann im Ernstfall lebensrettend sein.

Wer selbst aktiv werden wollte, konnte direkt den Umgang mit Feuerlöschern üben. Stellvertretender Wehrführer Alex Luft freut sich über die persönlichen Gespräche: „Wir werden nach unserer Arbeit gefragt, einige zeigen sich auch dankbar.“ Genau solche Momente machen den Tag der Feuerwehr so besonders.

Drohnen, Rotes Kreuz und ADFC – ein starkes Team

Neu in diesem Jahr: Stadtbrandinspektor Markus Tillmann informierte vor Ort über die Einsatzmöglichkeiten der Feuerwehrdrohne. Mit ihr lassen sich Brandherde und vermisste Personen deutlich schneller aufspüren – eine echte Arbeitserleichterung für die Einsatzkräfte. Außerdem mit dabei: das Rote Kreuz mit René Kamolz, der erklärte, was in einen Notfallkoffer gehört, sowie die Stadtpolizei mit Clemens Caesar und Michael Aufleger.

Erstmals nahm auch der ADFC teil. Vorsitzender Oliver Martini zog ein positives Fazit: „Wir können sehr zufrieden sein.“ Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, ihr Fahrrad codieren zu lassen. Es dürfte nicht das letzte Mal gewesen sein, dass der ADFC in Offenthal mit dabei ist.

Nachwuchs gesucht – aber Feuerfalken machen’s vor!

Mit aktuell 64 Mitgliedern in der Einsatzabteilung zeigt sich Wehrführer Sommerlad zufrieden – aber ein paar mehr könnten es schon sein. Der Tag der Feuerwehr ist da eine perfekte Gelegenheit, neue Gesichter anzusprechen und Interesse zu wecken. „Wir haben ein größeres Interesse festgestellt, was wohl mit den Waldbränden und Stromausfällen zu tun hat“, so Sommerlad.

Keine Sorgen müssen sich dagegen Jugend- und Kinderfeuerwehr machen: 26 Jugendliche und 13 Kinder sind aktiv dabei. Die Jugendfeuerwehr kümmerte sich um die Hüpfburg und einen actionreichen Parcours, während die Kinderfeuerwehr – die Feuerfalken – das Mal- und Bastelzelt betreuten. Den charmanten Namen haben sie übrigens einem echten Falkenpärchen zu verdanken, das einst im Turm wohnte. André Vonhof, Katrin Fischer und Timo Seibert führen den Nachwuchs spielerisch an die Feuerwehr heran.

Ein Verein, der zusammenhält

Jens Baumgärtner, Vorsitzender des Feuerwehrvereins, freut sich über die Hilfsbereitschaft der vielen Mitglieder – schon bei der Vorbereitung haben alle angepackt. Mit rund 700 Vereinsmitgliedern ist der Feuerwehrverein Offenthal einer der größten im Kreis. „Wir haben weiterhin leichte Zuwächse“, berichtet Baumgärtner. Das sei wichtig, um die Einsatzabteilung weiter zu unterstützen.

Den Abschluss des Tages bildete eine gemeinsame Übung von Einsatzabteilung und Jugendfeuerwehr – ein starkes Bild für eine starke Gemeinschaft. 140 Jahre Freiwillige Feuerwehr Offenthal: Das ist mehr als Tradition. Das ist gelebter Zusammenhalt – und der Sound einer Region, die füreinander da ist. Jetzt reinhören, was die Region bewegt – nur bei Radio Frankfurt!

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