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Wenn Orpheus singt, erwachen die Natur und die Sinne: Dieses Werkstattkonzert am Dr. Hoch’s Konservatorium bringt drei frühe Orpheus-Vertonungen des 17. Jahrhunderts kraftvoll zusammen und lädt Publikum wie Mitarbeitende zu unmittelbarer Klang- und Erlebnisprüfung ein. Die Aufführungen zeigen, wie barocke Musiker:innen Deklamation und Ausdruck bündeln, um Worte und Affekte spürbar zu machen.
Im Zentrum steht ein lebendiges Pasticcio aus Werken von Giulio Caccini, Claudio Monteverdi und Luigi Rossi. Kleine Ensembles arbeiten szenisch und klanglich, führen Fragmente zusammen und machen Entwicklungsprozesse der Alten Musik sichtbar.
Et la cetra verweist auf Orpheus’ mythisches Instrument und betont die zentrale Rolle gezupfter Saiteninstrumente, besonders in Monteverdis Partitur. Die Kombination aus Zupf- und Streichklang, Flöten und Stimme entfesselt kontrastreiche Klangfarben und unmittelbare Affektwirkung.
Dieses Projekt der Abteilung Alte Musik verbindet Werkstattcharakter und Konzertpraxis: Szenen, die in kleinen Ensembles erarbeitet wurden, treffen aufeinander und gewähren Einblick in drei frühe Orpheus-Deutungen.
Ort: Dr. Hoch’s Konservatorium, Sonnemannstraße 16, 60314 Frankfurt am Main
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