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Condor-Verkauf: CEO Gerber wird noch klarer – Golf-Airlines rücken näher

Condor-CEO Peter Gerber spricht offen über einen Verkauf an Golf-Airlines – was das für Frankfurt und den Flughafen bedeuten könnte, lest ihr hier.

Redaktion
·
9. Juli 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 50 Minuten

Peter Gerber macht keinen Hehl mehr daraus

Die Gerüchte verdichten sich – und Condor-Chef Peter Gerber tut nichts, um sie zu zerstreuen. Im Gegenteil: Der CEO des Frankfurter Ferienfliegers hat sich jetzt gegenüber dem Magazin Stern so offen wie nie zuvor über einen möglichen Verkauf des Unternehmens geäußert. Und er schließt dabei Interessenten aus dem Nahen Osten ganz ausdrücklich nicht aus. Sein Kommentar dazu? „Muss man kein Prophet sein.“ Klarer geht’s kaum!

Wir hatten das Thema hier bei Radio Frankfurt bereits auf dem Schirm – in einem früheren Beitrag haben wir euch berichtet, dass Gerber einen Einstieg von Golf-Carriern grundsätzlich für möglich hält. Jetzt hat er noch eine Schippe draufgelegt und macht deutlich: Ein Verkauf ist für ihn die beste Option für die Zukunft des Unternehmens.

Warum steht Condor überhaupt zum Verkauf?

Der Hintergrund ist bekannt: Condor hat die Corona-Krise nur durch einen staatlichen Millionenkredit überlebt. Die Airline, die ihren Heimatflughafen in Frankfurt hat, brauchte damals dringend frisches Geld – und bekam es vom Staat. Jetzt, wo sich die Lage stabilisiert hat, steht die Frage im Raum: Wer soll Condor langfristig nach vorne bringen? Peter Gerber ist überzeugt, dass ein starker Partner dafür unverzichtbar ist.

Und da kommen die Golf-Airlines ins Spiel. Carrier wie Emirates, Etihad oder Qatar Airways verfügen über enorme Kapitalreserven und sind seit Jahren aggressiv auf Expansionskurs. Für Condor könnten sie genau das bieten, was die Airline braucht: Kapital für neue Flugzeuge, bessere Routen und eine stärkere globale Aufstellung.

Was würde das für Frankfurt bedeuten?

Frankfurt ist nicht irgendein Flughafen – der Rhein-Main-Airport ist eines der wichtigsten Drehkreuze Europas. Ein Einstieg einer Golf-Airline bei Condor könnte die Verbindungen zwischen Frankfurt und den Metropolen am Golf deutlich ausbauen. Das wäre für Reisende aus dem Main-Gebiet natürlich erstmal eine gute Nachricht: mehr Verbindungen, mehr Ziele, möglicherweise bessere Preise.

Auf der anderen Seite bleiben Fragen offen – gerade was Jobs und die Unternehmensstruktur angeht. Wer kauft, der gestaltet auch um. Wie sich ein möglicher Eigentümerwechsel auf die rund 5.000 Condor-Mitarbeiter auswirken würde, ist noch völlig unklar.

Wie geht’s jetzt weiter?

Die Gespräche laufen – das ist das Einzige, was man mit Sicherheit sagen kann. Gerbers klare Aussagen im Stern sind kein Zufall. Wenn ein CEO so offen über Verkaufsszenarien spricht, dann ist das in der Regel mehr als nur Kaffeesatzleserei. Die Lage bei Condor bleibt spannend, und wir halten euch auf dem Laufenden.

Eines ist klar: Für Frankfurt und den Rhein-Main-Airport könnte diese Entscheidung weitreichende Folgen haben – egal, in welche Richtung sie fällt. Jetzt reinhören und keine News mehr verpassen – Radio Frankfurt, der Sound der Weltstadt!

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