
In Bergen-Enkheim haben 388 Schüler über ein neues Jugendzentrum abgestimmt – der Ortsbeirat folgte einstimmig. Demokratie zum Anfassen in Frankfurt!
Was für eine Geschichte aus Frankfurt! In Bergen-Enkheim haben Jugendliche erstmals direkt auf eine politische Entscheidung Einfluss genommen – und das mit einem klaren Ergebnis. 388 Schülerinnen und Schüler haben abgestimmt, der Ortsbeirat hat einstimmig Ja gesagt: Ein Jugendzentrum in Enkheim soll kommen. Der Sound der Weltstadt zeigt sich hier von seiner schönsten Seite – jung, laut und demokratisch!
Der Ursprung liegt gut 14 Monate zurück. Damals diskutierten Schülerinnen und Schüler der Schule am Ried gemeinsam mit Erwachsenen und Ortsbeiratsmitgliedern über ihre Wünsche und Ideen für den Stadtteil. Organisiert wurden diese Dialogrunden von Silja Flach von der Stiftung Polytechnische Gesellschaft – im Rahmen des sogenannten Pavillons der Demokratie.
Die Gespräche haben bei einigen Ortsbeiratsmitgliedern tiefen Eindruck hinterlassen. Und das Beste daran: Der angestoßene Prozess ist seitdem nicht eingeschlafen – ganz im Gegenteil. Er entwickelt sich rasant weiter!
Der entscheidende Schritt kam durch das Netzwerk Benju. Es organisierte eine Schüler-Befragung zu einem möglichen Jugendzentrum in Enkheim – und holte damit die jungen Menschen direkt ins Boot. Mit dabei und sichtbar engagiert: Silja Flach, Natalie Sciortino, Cornelia Sammet und Matthias Hommel. Sie alle wollen, dass Jugendliche mitreden – und das nicht nur auf dem Papier, sondern ganz konkret.
388 Schülerinnen und Schüler haben ihre Stimme abgegeben. Ein starkes Signal aus der Frankfurter Stadtgesellschaft, das zeigt: Wenn man junge Menschen ernst nimmt, machen sie mit!
Das Ergebnis der Befragung hat direkte Wirkung gezeigt. Der Ortsbeirat Bergen-Enkheim stimmte einstimmig für das Jugendzentrum. Einstimmig! Das ist in der Kommunalpolitik keine Selbstverständlichkeit – und macht deutlich, wie überzeugend das Engagement der Jugendlichen war.
Für Bergen-Enkheim ist das ein historischer Moment: Zum ersten Mal haben junge Menschen in diesem Stadtteil so direkt und spürbar auf eine politische Entscheidung Einfluss genommen. Das beste Programm im Main-Gebiet? Vielleicht nicht nur im Radio – sondern auch in der Demokratie vor Ort!
Was in Bergen-Enkheim entstanden ist, könnte Schule machen – im wahrsten Sinne des Wortes. Wenn Schülerinnen und Schüler durch strukturierte Dialogrunden, Netzwerke wie Benju und engagierte Unterstützerinnen wie Silja Flach eine echte Stimme bekommen, entsteht echte Beteiligung. Kein Lippenbekenntnis, sondern gelebte Demokratie.
Wir von Radio Frankfurt finden: Das verdient Applaus! Auf viele weitere solcher Projekte in Frankfurt und der Region. Jetzt reinhören – und bleibt gespannt, wie es mit dem Jugendzentrum in Enkheim weitergeht!






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