Die tschechische Beatles-Tribute-Band Pangea hat 600 Besucher in der Arena am See in Wölfersheim begeistert. Alles zum unvergesslichen Konzertabend hier!
Was für ein Abend in Wölfersheim! Die tschechische Beatles-Tribute-Band Pangea hat in der Arena am See gut 600 Besucher in den absoluten Beatlemania-Rausch versetzt. Und das Beste: Unter den Fans waren nicht nur die gestandenen Beat-Veteranen – auch viele jüngere Semester haben sich von der gut zweistündigen musikalischen Zeitreise in die 60er Jahre mitreißen lassen. Der Sound der Weltstadt trifft auf den Sound von Liverpool – und das Ergebnis war schlicht großartig!
Schon der Bühnenaufbau ließ die Herzen höherschlagen: Vox-Verstärker, Original-Mikrofone und eine ganze Reihe verschiedener Gitarren – genauso wie bei den echten Beatles-Tourneen Mitte der 1960er Jahre. Und als die vier Musiker die Bühne betraten – dunkler Anzug, weißes Hemd, schwarze Krawatte und die legendäre Pilzkopffrisur – war das Stimmungsmeter sofort im roten Bereich.
Hinter Pangea stecken vier Vollblut-Musiker aus Tschechien: Zdenek Blek Zouzelka als George Harrison, Petr John in der Rolle des John Lennon, Dusan Rikovský als Paul McCartney und Ondrej Kollár am Schlagzeug als Ringo Starr. Der dreistimmige Gesang des Trios war hervorragend – genau wie das exakte Gitarren- und Bassspiel. Das Quartett tourt seit zehn Jahren durch die tschechische Heimat und den deutschsprachigen Raum.
Was Pangea von vielen anderen Tribute-Acts unterscheidet: Sie spielen nicht nur die allseits bekannten Knaller. Mit Songs wie „Misery“, „Tell Me Why“, „Do You Want to Know a Secret“ oder der von George Harrison geschriebenen Ballade „I Need You“ bewies die Band echtes Insider-Wissen – und erntete dafür zu Recht Bewunderung. Die Ansagen erfolgten dabei durchgehend auf Englisch, ganz wie es die Beatles in ihrer Muttersprache auch getan hätten.
Nach Klassikern wie „She Loves You“, „All My Lovin'“, „Eight Days a Week“ und „A Hard Day’s Night“ ging es in die Pause. Im zweiten Teil – diesmal in weißen Sakkos und mit verstärktem Keyboard-Einsatz – legten Pangea nochmal richtig los: „I Feel Fine“, „Help!“, „Nowhere Man“ und das legendäre Intro von „Come Together“ sorgten für Raunen und Mitwippen durch die ganzen Besucherreihen.
Für einen der witzigsten Momente des Abends sorgte die Ansage zu „Drive My Car“: Einer aus dem Quartett erklärte, den Song quasi sich selbst zu widmen – denn die Band war neuneinhalb Stunden für diesen Auftritt angereist. Respekt! Mit „Back in the U.S.S.R.“, „Day Tripper“ und „Get Back“ brachten sie dann einige Besucher sogar zum Tanzen.
Emotional wurde es gegen Ende: „Don’t Let Me Down“, „Something“ und natürlich „Let It Be“ sorgten für Gänsehaut pur. Mit „Ob-La-Di, Ob-La-Da“ und dem minutenlang mitgesungenen „Hey Jude“ verabschiedete sich die Band – nur um nach Standing Ovations mit „Twist and Shout“ zurückzukommen. Den krönenden Abschluss bildete John Lennons „Imagine“ – ein zeitloses Anti-Kriegslied, das, wie es im Bericht heißt, leider genauso aktuell ist wie vor über 50 Jahren.
Pangea hat bewiesen, dass Beatles-Musik generationenübergreifend begeistert – und dass eine Tribute-Band mit echter Leidenschaft und Detailtreue etwas ganz Besonderes auf die Beine stellen kann. Wer dabei war, wird diesen Freitagabend in der Arena am See so schnell nicht vergessen. Und wer nicht dabei war? Nächstes Mal unbedingt hin – Jetzt reinhören und auf dem Laufenden bleiben bei Radio Frankfurt!






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