135 neue Sozialwohnungen für die Hellerhöfe im Frankfurter Gallus: Die Stadt fördert bezahlbares Wohnen auf dem früheren FAZ-Areal mit 540 Wohnungen, Kitas…
Frankfurt wächst – und zwar mit Herz für bezahlbares Wohnen! Auf dem früheren Druckereiareal der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der Frankfurter Societät im Gallus entsteht gerade ein komplett neues Stadtquartier: die Hellerhöfe. Die Stadt Frankfurt hat jetzt die Förderung für 135 weitere Mietwohnungen im Neubaugebiet bewilligt. Zusammen mit einem ersten Bauabschnitt steigt die Zahl der öffentlich geförderten Einheiten dort auf insgesamt 182. Das ist echte Stadtentwicklung, die ankommt!
Damit ist die politische Vorgabe erreicht: Mindestens 30 Prozent des neuen Wohnraums sollen preisgedämpft angeboten werden – und genau das passiert hier. Den rechtlichen Rahmen hat die Stadtverordnetenversammlung mit dem Satzungsbeschluss zum Bebauungsplan „Südlich Frankenallee / Hellerhofstraße“ geschaffen. Alles auf Kurs also!
Marcus Gwechenberger (SPD), Dezernent für Planen und Wohnen, betonte, dass die städtischen Förderprogramme gerade in einem schwierigen Marktumfeld unverzichtbar seien, um den Bau bezahlbarer Wohnungen verlässlich abzusichern. Klare Ansage – und die richtige.
Was auf der einstigen Industriebrache entsteht, kann sich wirklich sehen lassen. Insgesamt 540 Mietwohnungen sind geplant – dazu zwei Kindertagesstätten, Flächen für Einzelhandel und Gastronomie sowie eine öffentliche Grundschule, die auch Kapazitäten für die umliegenden Straßenzüge bereitstellt. Ein echtes Quartier für echte Frankfurterinnen und Frankfurter!
Die 135 neu genehmigten Sozialwohnungen verteilen sich auf zwei Baufelder: Im nördlichen Bereich entstehen 45 Einheiten, im südlichen Teil 90. Die Stadt unterstützt das Vorhaben mit Baukostenzuschüssen und Mietertragshilfen in zweistelliger Millionenhöhe. Was das für die Miete bedeutet? Im Förderweg 1 startet der Quadratmeterpreis bei sieben Euro. Im Förderweg 2 liegt er einkommensabhängig zwischen zehn und zwölf Euro. Und: Alle Einheiten werden barrierefrei gebaut. So geht modernes Wohnen!
Der Blick auf die Baustelle macht Mut: Im zweiten Bauabschnitt laufen die Erdarbeiten, beim ersten Abschnitt sind die Untergeschosse bereits fertig und die Obergeschosse wachsen in die Höhe. Entwickler Bauwens rechnet mit einer schrittweisen Fertigstellung des Gesamtareals zwischen 2028 und 2030. Frankfurt, wir freuen uns!
Ganz ohne Nebengeräusche lief das Projekt allerdings nicht an. Dem Bauprojekt ging der Abriss der ehemaligen FAZ-Gebäude sowie zweier Wohnblöcke mit 59 Einheiten voraus. Das rief unter anderem das Kollektiv „Freiräume statt Glaspaläste“ auf den Plan, das ein mittlerweile abgerissenes Wohnhaus besetzte und eine zu geringe Quote an gefördertem Wohnraum kritisierte. Auch Anwohnerinnen und Anwohner meldeten sich auf Ortsbeiratssitzungen zu Wort – mit Unmut über den Abriss intakten Wohnraums und Sorge vor fortschreitender Gentrifizierung. Diese Stimmen gehören zur Stadtentwicklung dazu – und zeigen, wie wichtig transparente, soziale Baupolitik für Frankfurt ist.






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